Neuroleadership: Informationsportal

Das Dodekaeder-Modell des Neuroleadership


Unser Neuroleadership-Konzept ist neuartig und geht über die bisherigen Ansätze hinaus:

  • Es betrachtet nicht nur die Rahmenbedingungen (SCARF-Modell nach David Rock oder AKTIV-Modell nach Peters/Ghadiri), sondern auch Personenmerkmale
  • Es ist empirisch geprüft - und nicht nur konzeptionell wie alle anderen bisherigen Modelle

Unser Modell basiert auf folgenden Annahmen:

Annahme 1: Leistungsverhalten und Gesundheit hängen in hohem Maß von der adäquaten Stimulation entsprechender neuronaler Systeme ab.

Annahme 2: Ädäquate, also gehirngerechte Stimulation hängt wiederum von

  1. der Beschaffenheit des Organisationsumfelds (insbesondere vom Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten, der Prozesse und der Tätigkeit),
  2. den Merkmalen der Person, also deren Lerngeschichte (Persönlichkeit, Handlungsstile  und motivationale Schemata)
  3. sowie dem Zusammenspiel (Interaktion) von Situation und Person

      ab.

Diese doppelte Betrachtungsweise von Neuroleadership folgt somit der Tradition des Zusammenspiels zwischen Person und Umfeld/Situation (Interaktionismus), den Kurt Lewin bereits in den Dreissiger Jahren wie folgt formuliert hat:

V=f(P,U)

Das Verhalten eines Menschen hängt sowohl von der Person wie auch der Umwelt/Situation ab.

Das Leistungsverhalten hängt sowohl von den (neurobiologisch begründbaren) Handlungsstilen wie auch von den (neurobiologisch begründbaren) motivationsförderlichen Rahmenbedingungen ab. Analoges gilt für das Gesundheitsverhalten.